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DEAG übergewichten


24.05.2002
BW Bank

Die Analysten der BW Bank stufen die Aktien der DEAG Deutsche Entertainment AG (WKN 551390) nach wie vor mit "übergewichten" ein.

Während die Umsatzerlöse im ersten Quartal auf Vorjahresniveau gelegen hätten, sei das Nachsteuerergebnis bedingt durch Einmalaufwendungen in Zusammenhang mit der Insolvenz der Musical-Tochter Stella ca. 2 Mio. EUR schlechter ausgefallen als im Vorjahr. Bereinigt um diese Einmaleffekte liege der Fehlbetrag bei -1,9 Mio. EUR. Die Zahlen des branchenüblich sehr schwachen ersten Quartals lägen im Rahmen der Analysten-Erwartungen. Die Analysten gingen weiterhin davon aus, dass weder die Qivive-Insolvenz noch die Insolvenz der Stella zu einer Existenzbedrohung für die DEAG würden.


Das Eigenkapital im Einzelabschluss der AG sei ausreichend und liege nach den Belastungen bei ca. 23 Mio. EUR. Weniger komfortabel sei die Liquiditätssituation. Neben Betriebsmittelkrediten in Höhe von ca. 18 Mio. EUR bestehe ein Kredit in Höhe von 7 Mio. EUR, der aus der Akquisitionsfinanzierung der Stella resultiere. Dieser Kredit sei zum 30.06.02 zur Zahlung fällig und könne nach Auskunft des Vorstands nicht zuletzt dank des anstehenden Grundstücksverkaufs bedient werden. Von entscheidender Bedeutung für die Liquiditätslage sei der 4. Juni, an dem das DEAG-Management den um Stella bereinigten Business-Plan den involvierten Banken präsentieren werde.

Unter Berücksichtigung des anstehenden Grundstücksverkaufs und des profitablen Kerngeschäfts würden die Analysten nicht mit einer Kündigung der bestehenden Kreditlinien rechnen. Der um Stella bereinigte Buchwert je Aktie liege bei 4,85 EUR. Darin enthalten seien zwar erhebliche Firmenwerte. Das Risiko größerer Firmenwertabschreibungen auf die Auslandstöchter erachte man jedoch als gering. Die Schweizer Tochter Good News habe in 2001 ein Nachsteuerergebnis von +4,5 Mio. EUR erzielt, das anteilige Ergebnis der 50%-Tochter Marshall-Arts in England liege bei +0,6 Mio. GBP.

Das Votum der Analysten der BW Bank für die Aktien der DEAG Deutsche Entertainment AG lautet weiterhin "übergewichten", wobei nochmals auf den stark spekulativen Charakter hingewiesen wird.




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